Hagebutte……Heilmittel bei Arthrose!

Ein Männlein steht im Walde……in diesem, jedem bekannten Kinderlied geht es um die Hagebutte. Da nun die ersten Nachtfröste vorüber sind, kann man beginnen diese wohlschmeckende und Vitamin C reiche Frucht zu ernten und zu verarbeiten.  Welche Möglichkeiten der Verarbeitung gibt es und welche Hagebuttenteile dürfen verarbeitet werden? Darum soll es heute auf MrECO gehen.

Jedoch zuvor zur Pflanze und ihren Inhaltsstoffen:

Die Hagebutte auch bekannt als Hundsrose gehört zur Gruppe der Rosengewächse und ist häufig an Waldrändern, in lichten Wäldern und in Hecken anzufinden. Die Blütezeit ist der Juni. Wegen seines hohen Vitamin C Gehalts werden oft die samenlosen Schalen zu Fruchtmus oder Brotaufstrich verarbeitet. Weiterhin enthält die Hagebutte Vitamin A, K, P, einige B- Vitamine, bis zu 16% Pektine, Zucker, Gerbstoffe, minimale Anteile Ätherischer Öle und Carotinoide als rot-gelbe Farbstoffe.

Die Heilwirkungen der Pflanze sind vielfältig.

Neuzeitliche Erkenntnisse lassen hoffen, dass die Hagebutte Linderung bei Arthrose bringen kann. Aber auch die althergebrachten und überlieferten Heilwirkungen sind beachtlich. So helfen die getrockneten Fruchtschalen bei Entzündungen im Rachenbereich. Gern wird die Hagebutte auch aufgrund Ihres hohen Gehaltes an Vitamin C zur Steigerung der Abwehrkräfte, Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten verwendet. Die Hagebutte wirkt außerdem leicht abführend und harntreibend. Umschläge aus Pflanzenteilen der Hagebutte wirken belebend und ausgleichend und als Tee genossen kann die Hagebutte bei Blasen- und Nierensteinen hilfreich sein.

Land Niedersachsen erteilt Genehmigung für Massenmordanlage!

Das Land Niedersachsen hat in der Gemeinde Wietze bei Celle die Genehmigung für  die größte Geflügelschlachtanlage Europas erteilt. Nach Fertigstellung sollen hier bis zu 27000 Hähnchen pro Stunde geschlachtet werden können.

Das sind 2,5 Millionen Hähnchen pro Woche und 10 Millionen Hähnchen im Monat!

Einwendungen gegen solche Mastanlagen sind möglich.

Unter folgendem Link steht wie man hierbei vorgehen muss: Ich bin gegen Tiermassenmord!

Foodwatch kürt wieder den goldenen Winbeutel 2010

Nach dem Actimel im letzten Jahr die Auszeichnung für die dreisteste Werbelüge erhalten hat, startet die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch in diesem Jahr erneut das Rennen um die dreisteste Werbelüge.
Wer wird wohl in diesem Jahr den zweifelhaften Gewinn abstauben?

 

Startschuß- Erster Bärlauch gesichtet!

Bärlauch beginnt zu wachsen

Bärlauch beginnt zu wachsen

Endlich! Beim heutigen Gang durch meinen Garten habe ich ihn entdeckt.

Der Bärlauch kommt aus dem Boden und wird in den nächsten Wochen meinen Speiseplan bereichern.

Wer jetzt in den Wald gehen will, wird ihn fnden.

Bärlauch kommt wild in fast ganz Europa und Nordasien in schattigen Auen und Auwäldern sowie besonders an Laubwaldhängen vor. Bevorzugte Waldgesellschaften sind Ahorn-, Eschen-, Eichen- oder Ulmen-Mischwälder und Buchenwälder.

Da Bärlauch sammeln immer beliebter wird, sollte der umsichtige Sammler jedoch darauf achten pro Pflanze nur ein Platt zu sammeln, damit die Bärlauchpflanze nicht zu sehr geschwächt wird und bis zum Sommer ausreichend Blüten und Samen ausbilden kann und auch jedes Jahr aufs Neue austreibt. Weiterlesen

Bärlauchsaison 2010- Start in wenigen Tagen!!!

Ab  Anfang Februar bis in den März hinein ist der Bärlauch wieder in unseren Auen-, Buchen- und Mischwäldern zu finden. Kenner des Wildkrautes wissen seine wohlschmeckenden Blätter als Pesto oder in Salaten zu verwenden.

Bärlauch ist eine uralte Heilpflanze und war sogar schon Germanen und Kelten bekannt. In jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen des Alpenvorlandes fand man bei Ausgrabungen erstaunlich häufig Überreste von Bärlauch. Weil die Pflanze als Viehfutter wenig brauchbar ist (Tiere, die davon gefressen haben, geben ungenießbare Milch), ist es wahrscheinlich, dass die Menschen sie bereits vor 5000 Jahren in der Küche verwendeten. Auch die Römer schätzten den Bärlauch in Ihrer Küche nicht nur als Gewürz. Im alten Rom war der Bärlauch unter dem Namen herba salutaris – Gesundheitskraut bekannt.

Was macht dieses lilenähnliche Zwiebelgewächs so kostbar für unsere Gesundheit?

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Zitronenmelisse hält Herpes-Viren in der Zellkultur in Schach

Heidelberger Wissenschaftler für Untersuchungen zur Wirksamkeit von Arzneipflanzen mit dem Sebastian-Kneipp-Preis 2008 ausgezeichnet

Zitronenmelisse auch bekömmlich als Tee aufgebrüht

Zitronenmelisse auch bekömmlich als Tee aufgebrüht

Schon die Kräutermedizin des Mittelalters setzte bei Entzündungen auf die Zitronenmelisse. Jetzt haben Wissenschaftler am Universitätsklinikum und der Universität Heidelberg nachgewiesen, dass die aus Öl aufbereitete Pflanze das Herpesvirus, das bei rund 20 Prozent der Bevölkerung Entzündungen an der Lippe (Lippenherpes) hervorruft, im Reagenzglas in Schach halten kann. Die Wissenschaftler wurden dafür im November 2008 mit dem Sebastian-Kneipp-Preis 2008 ausgezeichnet. Der mit 10.000 Euro dotierte Preis ging zu gleichen Teilen an das Forscherteam Privatdozent Dr. Paul Schnitzler, Abteilung Virologie des Hygiene-Instituts am Universitätsklinikum Heidelberg, und Professor Dr. Jürgen Reichling, Institut für Pharmazie und Molekulare Biotechnologie der Universität Heidelberg, und Professor Dr. Veronika Butterweck, University of Florida, USA, für ihre Untersuchung der angstlösenden Wirkung von Arzneipflanzen..

Seit acht Jahren überprüfen die Heidelberger Wissenschaftler die therapeutische Wirkung von Heilpflanzen, die aus historischen Berichten überliefert ist: „Wir fanden heraus, dass Extrakte von Heilpflanzen in Zellkulturen effektiv die Infektion mit verschiedenen Bakterien, Herpesviren, Erkältungsviren und Hefepilzen eindämmen können“, erklärt Professor Reichling. Als wirksam erwiesen sich ätherische Öle aus Kamille, Rosmarin, Pfefferminze, Manuka- und Teebaum sowie wässrige oder alkoholische Extrakte aus Melisse, Salbei oder Pfefferminze. Die Heidelberger Forscher identifizierten zudem die Inhaltsstoffe, die den Krankheitserreger entgegenwirken. Die Naturstoffe sind auch deshalb interessant, weil die Erreger in zunehmendem Maße resistent gegen Antibiotika oder Anti-Viren-Mittel werden.

Öl der Zitronenmelisse blockiert Befall der Zellen mit Herpesviren Weiterlesen