Wildkräutersalat- Frühlingsbote auf dem Teller

Ist Ihnen schon aufgefallen, dass die Luft nach dem langen Winter endlich wieder duftet? Wie jeden Morgen öffnete ich heute morgen meine Terrassentür und nahm es wirklich bewusst wahr. Die Luft duftete nach frischen Sonnenstrahlen, lockerer Gartenerde und den Boten des Frühlings. Der Blick in den Garten verrät es. Das Grün beginnt zu sprießen. Narzissen und erste Tulpen recken sich aus den Beeten empor Richtung Sonne und die Bäume sind durchsetzt von einem Meer aus zartweißen, gelben und rosa Blüten. Fichtentriebe sprießen saftig zartgrün an den Bäumen und die Kräuter und Gartenunkräuter beginnen ihren Feldzug der rigerosen Ausbreitung in den akkurat gehegten Gärten der Deutschen.
Des einen Leid ist des anderen Freud.
Mir geht innerlich die Sonne auf wenn alles so richtig schön zuwuchert. Endlich finde ich wieder etwas zu essen in meinem Garten und muss nicht alles teuer im Bioladen erstehen.
Warum also Unkräuter immer auf den Kompost schmeißen, wenn man Sie auch im Salat verarbeiten kann?!
So holte ich, heute Abend nach der Arbeit, einen Korb aus dem Schuppen und machte mich wie Rotkäppchen, nur ohne Wein, Kuchen und rote Kappe auf den Weg.
Nur eben auch nicht zur Großmutter, sondern in den Garten.
Und was man da so alles findet.

Eine Hand voll Gänseblümchen
Eine Hand voll Blätter der Pimpernelle
Eine Hand voll Blätter Zitronenmelisse
Eine Hand voll Löwenmaulblätter
Einige Blätter Gundermann
Einige Stängel Schnittlauch
Eine kleine Hand voll Vogelmiere

……und voll war das Körbchen. Damit huschte ich geschwind wie ein Wiesel in die Küche und wusch mein Sammelsurium aus verschieden Grünpflänzchen durch um anschließen alles mit der Salatschleuder zu trocknen und kräftig klein zu hacken
Nun würfelte ich noch

3 Tomaten
1 rote Zwiebel und
1 Rolle frischen Ziegenkäse

und gab es den grünen Hackunkräutern bei.
Jetzt noch etwas Salz und Pfeffer sowie ein leckeres Dressing oder einfach einige der leckeren Ölfreund Bio-Öle und das Ölfreund Bio- Leinöl darüber und fertig war mein erster Frühlingssalat.
Lecker!!!!

Leinöl- Rezept für die Gesundheit!

Leinöl ist gesund! Schön.

Was aber soll ich mit dem Leinöl anfangen? Soll ich Leinöl etwa trinken?

Machen Sie das nicht- es schmeckt leicht nussig bis heuartig und fördert in großen Mengen genossen in erster Linie die Verdauung. Ein Freund hat es probiert und verbrachte das Wochenende im Badezimmer auf edelstem Porzellan.

Vielmehr sollte man Leinöl sinnvoll in Rezepten verwenden, um damit seine Mahlzeit nicht nur geschmacklich, sondern auch gesundheitlich aufwerten. Verwenden Sie hierzu bitte ausschließlich kalt gepresstes Leinöl in Bioqualität und idealerweise sollte es ungefiltert und nicht chemisch bearbeitet, das heißt inklusive aller sekundären Pflanzenstoffe und Schwebstoffe sein. Die „Schwebstoffe“ können sich als Bodensatz absetzen und sind keinesfalls qualitätsmindernd. Im Gegenteil, sie sind wahnsinnig gesund.

Achten Sie bitte unbedingt auf Bioqualität des Leinöls, da sich ansonsten Pestizide im Öl befinden könnten, die während der Pressung ins Öl übergegangen sind!

Demnächst nennen wir Ihnen eine Seite, über die Sie in Kürze ein solches gesundheitsförderndes Leinöl bestellen können.

Nun aber zum ersten Leinölrezept:

frühe Kartoffeln mit Leinöl und dem leckersten Quark der Welt: ( 4-6 Personen- je nach Hungergefühl)

Die im Spreewald beliebten „Kartoffeln mit Leinöl und Quark“ sind  sehr einfach zuzubereiten. Zudem wurde die Mischung aus Leinöl und Quark auch von der Forscherin Dr. Johanna Budwig auf ihre antikarzinogene Wirkung hin untersucht. Hierzu aber mehr in einem späteren Bericht.

Los gehts:

  • 1kg Frühkartoffeln gewaschen mit Schale
  • zwei Lorbeerblätter

in einen Topf mit Wasser füllen und das Wasser zum Kochen bringen.

Wenn das Wasser kocht

  • einen Teelöffel Salz zugeben und die Kartoffeln gar kochen.

Währenddessen

  • 500 ml Quark in eine Schüssel geben
  • 3-4 Esslöffel Milch hinzugeben
  • 1 kleine Zwiebel fein würfeln &
  • 1 Knoblauchzehe schälen und reiben oder mit der Knoblauchpresse pressen &
  • 1 Bund frischer Schnittlauch fein schneiden &
  • 1/2 Teelöffel Kurkuma (gibt eine schöne gelbe Farbe und verstärkt die gesundheitsförderne Wirkung des Pfeffers) &
  • vier Zweige Thymian abzupfen und  Blätter fein hacken &
  • eine Messerspitze Muskat &
  • 6-7 Esslöffel ungefiltertes kaltgepresstes ölfreund-Bio-Leinöl beigeben.

Nun alles kräftig vermengen bis sich das kaltgepresste Leinöl perfekt mit dem Quark vermischt hat. Anschließend mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Kartoffeln dürften inzwischen gar sein und das Wasser kann abgegossen werden. Versuchen Sie die Kartoffeln doch mal mit Schale, denn diese enthält Enzyme, die es dem Körper einfacher machen, die in der Kartoffel enthaltene Stärke leichter zu zersetzen und zu verarbeiten.

Kartoffeln mit einem Schuß Leinöl überträufeln und mit ausreichend Quark auf dem Teller anrichten und dieses köstliche Mahl servieren.

Guten Appetit.

gesundes Leinöl! – Lebenselixier und Fischalternative vom Acker

Heute ist es in einigen Gebieten Deutschlands fast in Vergessenheit geraten – das Leinöl. Während Leinöl im Spreewald aus dem täglichen Speiseplan nicht wegzudenken ist, hat manch Einer noch nie vom kostbaren Leinöl gehört. Unsere Vorfahren nahmen es in rauen Mengen zu sich. Schon in der Jungsteinzeit kultivierte der Mensch die Leinpflanze (auch als Flachs bezeichet). Man fand in Überresten alter Pfahlbauten bis zu 4000 Jahre alte Leinsamen und Leingewebe. Bis zum ersten Weltkrieg hatte der Flachsanbau in Deutschland Hochkonjunktur und zartblaue Felder verzauberten zur Blütezeit die Landschaften. Auch die Gebrüder Grimm erwähnten den Flachs in Ihren Märchen. Stand er doch damals als Sinnbild für weiblichen Fleiß „von Flachs zu Gold spinnen“.

Flachfeld zur Leinsaat Ernte für Leinöl

Flachs – eine Pflanze die nicht nur zur Gewinnung von Leinöl dient. Der Pflanzenstängel liefert Bastfasern aus denen Leinen gewoben wird und die Samen liefern das für unsere Gesundheit so unschätzbar wertvolle Leinöl.

Wer denkt bei Omega 3 Fettsäuren nicht als erstes an Fisch? Bei hohem Fischverzehr plagt uns dann das Gewissen. Überfischung der Meere, Kunststoffe im Meerwasser?! Tue ich meiner Gesundheit und der Umwelt wirklich Gutes? Gibt es Alternativen?

Ja, die gibt es!

Leinöl – Quell der Gesundheit.

Wussten Sie, dass die im Leinöl enthaltene Omega 3 Fettsäure, die α-Linolensäure, einen Anteil von ca. 58% ausmacht und dem Fischöl ahnliche Eigenschaften aufweist?

Leinöl und Leinsamen sind regelmäßig eingenommen wertvoll für unsere Gesundheit.

Folgende Effekte wurden beobachtet:

  • Bildung bestimmter Botenstoffe, die die Fließgeschwindigkeit des Blutes verbessern und somit zur Senkung des Thromboserisikos beitragen
  • wirkt schmerzstillend und entzündungshemmend und kann helfen, das ein oder andere Mal auf leichte Schmerzmittel zu verzichten
  • ein stark cholesterinsenkenden Effekt
  • kann zur Beruhigung hyperaktiver Kinder beitragen und somit die Behandlung von ADS unterstützen
  • kann die Empfindlichkeit für Allergien reduzieren
  • kann die Entstehung von Krebs verhindern helfen und die Ausbreitung von Tumoren hemmen
  • kann das psychische Befinden verbessern

Sie sehen, Leinöl ist ein echtes Allroundtalent! Jeder sollte Leinöl als unverzichtbaren Bestandteil in seine Ernährung einbauen.

Hagebutte……Heilmittel bei Arthrose!

Ein Männlein steht im Walde……in diesem, jedem bekannten Kinderlied geht es um die Hagebutte. Da nun die ersten Nachtfröste vorüber sind, kann man beginnen diese wohlschmeckende und Vitamin C reiche Frucht zu ernten und zu verarbeiten.  Welche Möglichkeiten der Verarbeitung gibt es und welche Hagebuttenteile dürfen verarbeitet werden? Darum soll es heute auf MrECO gehen.

Jedoch zuvor zur Pflanze und ihren Inhaltsstoffen:

Die Hagebutte auch bekannt als Hundsrose gehört zur Gruppe der Rosengewächse und ist häufig an Waldrändern, in lichten Wäldern und in Hecken anzufinden. Die Blütezeit ist der Juni. Wegen seines hohen Vitamin C Gehalts werden oft die samenlosen Schalen zu Fruchtmus oder Brotaufstrich verarbeitet. Weiterhin enthält die Hagebutte Vitamin A, K, P, einige B- Vitamine, bis zu 16% Pektine, Zucker, Gerbstoffe, minimale Anteile Ätherischer Öle und Carotinoide als rot-gelbe Farbstoffe.

Die Heilwirkungen der Pflanze sind vielfältig.

Neuzeitliche Erkenntnisse lassen hoffen, dass die Hagebutte Linderung bei Arthrose bringen kann. Aber auch die althergebrachten und überlieferten Heilwirkungen sind beachtlich. So helfen die getrockneten Fruchtschalen bei Entzündungen im Rachenbereich. Gern wird die Hagebutte auch aufgrund Ihres hohen Gehaltes an Vitamin C zur Steigerung der Abwehrkräfte, Stärkung des Immunsystems und zur Vorbeugung von Erkältungskrankheiten verwendet. Die Hagebutte wirkt außerdem leicht abführend und harntreibend. Umschläge aus Pflanzenteilen der Hagebutte wirken belebend und ausgleichend und als Tee genossen kann die Hagebutte bei Blasen- und Nierensteinen hilfreich sein.

Bärlauchsaison 2010- Start in wenigen Tagen!!!

Ab  Anfang Februar bis in den März hinein ist der Bärlauch wieder in unseren Auen-, Buchen- und Mischwäldern zu finden. Kenner des Wildkrautes wissen seine wohlschmeckenden Blätter als Pesto oder in Salaten zu verwenden.

Bärlauch ist eine uralte Heilpflanze und war sogar schon Germanen und Kelten bekannt. In jungsteinzeitlichen Pfahlbausiedlungen des Alpenvorlandes fand man bei Ausgrabungen erstaunlich häufig Überreste von Bärlauch. Weil die Pflanze als Viehfutter wenig brauchbar ist (Tiere, die davon gefressen haben, geben ungenießbare Milch), ist es wahrscheinlich, dass die Menschen sie bereits vor 5000 Jahren in der Küche verwendeten. Auch die Römer schätzten den Bärlauch in Ihrer Küche nicht nur als Gewürz. Im alten Rom war der Bärlauch unter dem Namen herba salutaris – Gesundheitskraut bekannt.

Was macht dieses lilenähnliche Zwiebelgewächs so kostbar für unsere Gesundheit?

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Analogkäse- bei Pizza Hut?!

Käse mal anders? In einem Bericht des ZDF berichtet das Magazin „Frontal 21“, dass auf Käsebrötchen und Pizzen statt echtem Käse immer häufiger eine Mischung aus Wasser, Eiweiß, Aromen und Pflanzenfett – so genannter „Analog-Käse“ zu finden ist. Die Mischung schmeckt nach Käse, sieht aus wie Käse ist aber kein echter Käse und enthält statt Kuhmilch oder Schafsmilch lediglich billigste Ersatzstoffe.

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Analogkäse, Schinkenimitat und Dänischer Schwarzwälder Schinken

Analogkäse oder echter Käse?

Analogkäse oder echter Käse?

In der gestrigen Markus Lanz Sendung zum Thema „Etikettenschwindel bei Lebensmitteln“ trafen foodwatch Geschäftsführer Dr. Thilo Bode, TV-Koch Alexander Herrmann sowie der Vorsitzende der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie und Schinken Produzent Jürgen Abraham aufeinander.

Was sich wie ein interessanter Talk über Lebensmittelimitate wie Analogkäse und Schinkenimitat, Etikettenschwindel und andere halbwegs legale Machenschaften der Lebensmittel Industrie ankündigte, stellte sich am Ende leider doch als eine recht harmlose Unterhaltung fern ab der wirklich wichtigen Themen heraus. So klagte Dr. Thilo Bode – Herrn Abraham über nahezu die gesamte Sendezeit an, dass die Schweine für seinen Schwarzwälder Schinken nicht aus dem Schwarzwald kommen. Allerdings ist dies in unseren Augen ein noch eher harmloses Vergehen, wenn man falsch deklarierte Analogkäsepackungen und Pizza mit Schinkenimitat sieht. Diese Themen sind leider deutlich zu kurz gekommen, denn hier passiert der bewusste Betrug die größte Verbraucher-Täuschung. Weiterlesen

TV-Tipp: Etikettenschwindel bei Lebensmitteln – heute 23:30 ZDF

Markus LanzIn der ZDF Talkshow „Markus Lanz“ geht es heute Abend ab 23:30 Uhr unter anderem um das Thema „Etikettenschwindel bei Lebensmitteln“. In Zeiten von Lebensmittelimitaten (zB. Analog-Käse, Schinkenimitat) und Etikettenschwindel ist es wichtig diese Themen aufzugreifen und zu diskutieren. Unter anderem zeigt Dr. Thilo Bode vom foodwatch e.V. Beispiele, wie Verbraucher mit legalen Mitteln hinters Licht geführt werden. Er Trifft auf TV-Koch Alexander Herrmann und den Vorsitzenden der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie, Jürgen Abraham.

Fazit: unbedingt ansehen!

Oleolux Rezept

Oleolux ist ein Brotaufstrich aus Kokosfett und Leinöl der als gesunder Margarine-Ersatz dient. Entwickelt wurde Oleolux von Frau Dr. Johanna Budwig.

Da Leinöl niemals über 43 Grad erwärmt werden sollte, ist bei der Zubereitung von Oleolux einiges zu beachten:

Oleolux Rezept

Zutaten:

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Kalt gepresstes ÖL? Nicht immer kalt gepresst und ungesund!

Olivenöl kalt gepresst

Olivenöl kalt gepresst

Dass pflanzliche Öle aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren einen unschätzbaren Wert für die Gesundheit haben, ist unbestritten. Vielen ist auch bekannt, dass man kaltgepresste Öle verwenden soll, da bei Temperaturen über 42 Grad Celsius viele, in den Ölen befindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe schaden nehmen und solche Öle für unsere Gesundheit wertlos, ungeeignet und gar schädlich sind.

Viele Öle, die wir kaufen können, sind mit der Bezeichnung „Kalt gepresst“ versehen. Doch ist wirklich immer drin was drauf steht? Wie werden die in unseren Supermärkten angebotenen sogenannten kalt gepressten Öle eigentlich gefertigt?

Werden diese wirklich kalt gepresst? Das heißt, werden die Ölsaaten wie Leinsamen, Sonnenblumen, Seesamsamen, Sojabohnen, Hanfsamen, Raps und Nüsse niemals über 42 Grad Celsius erhitzt? Wer das glaubt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.

Also, was macht die Industrie mit den kostbaren Ölsaaten um daraus sogenanntes „Kalt gepresstes Öl“ zu gewinnen?

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