25.07.2009 - 1 Kommentar

Mittlerweile weiß eigentlich fast jeder, dass Olivenöl nicht nur unglaublich lecker, sondern auch ser gesund ist.
Was bewirkt Olivenöl in unserem Körper?
Was mach dieses Öl, dass in der Küche des des Mittelmeerraumes als unverzichtbar gilt, eigentlich so wertvoll?
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19.07.2009 - 3 Kommentare

Olivenöl kalt gepresst
Dass pflanzliche Öle aufgrund ihres hohen Anteils an ungesättigten Fettsäuren einen unschätzbaren Wert für die Gesundheit haben, ist unbestritten. Vielen ist auch bekannt, dass man kaltgepresste Öle verwenden soll, da bei Temperaturen über 42 Grad Celsius viele, in den Ölen befindliche Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe schaden nehmen und solche Öle für unsere Gesundheit wertlos, ungeeignet und gar schädlich sind.
Viele Öle, die wir kaufen können, sind mit der Bezeichnung “Kalt gepresst” versehen. Doch ist wirklich immer drin was drauf steht? Wie werden die in unseren Supermärkten angebotenen sogenannten kalt gepressten Öle eigentlich gefertigt?
Werden diese wirklich kalt gepresst? Das heißt, werden die Ölsaaten wie Leinsamen, Sonnenblumen, Seesamsamen, Sojabohnen, Hanfsamen, Raps und Nüsse niemals über 42 Grad Celsius erhitzt? Wer das glaubt, glaubt wahrscheinlich auch noch an den Weihnachtsmann.
Also, was macht die Industrie mit den kostbaren Ölsaaten um daraus sogenanntes “Kalt gepresstes Öl” zu gewinnen?
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01.07.2009 - 1 Kommentar
Am gestrigen Dienstag Abend strahlte das ZDF eine Talk Runde zum Thema “Gift aus der Wasserflasche” aus. Darin ging es um den Test der Zeitschrift “Öko-Test”, die in einigen prominenten Wässern hohe und sogar überhöhte Werte an Arsen, Bor und Uran fanden. Natürlich blockte die Mineralwasser Lobby – vertreten durch Herrn Dr. Arno Dopychai vom Verband Deutscher Mineralbrunnen e.V. – alles ab, was von der Ökotrophologin und Öko-Test-Redakteurin Hella Hansen und dem stellvertretenden Geschäftsführer bei “foodwatch” Matthias Wolfschmidt festgestellt wurde. Am Ende gab es sogar Äusserungen von Seiten der Mineralwasser Lobby, dass ein Wasser mit überhöhten Werten trotzdem damit werben soll, dass das Wasser besonders für Säuglinge geeignet sei. Eine katastrophale Aussage wie wir finden!
Das Video des Beitrags “Gift aus der Wasserflasche” kann man sich in der ZDF Mediathek ansehen. Was sagt ihr dazu? Wir freuen uns auf eure Kommentare!
19.06.2009 - 0 Kommentare
Laut einer aktuellen Untersuchung von Greenpeace weisen Kirschen, die derzeit im Handel angeboten werden, einen kritisch hohen Anteil an Pestizid Rückständen auf. Diese Kirschen stammen meist aus Spanien oder Frankreich.
Dahingegen sind Erdbeeren, die von deutschen Äckern stammen, als unbedenklich und fast schadstoffrei einzustufen.
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17.06.2009 - 0 Kommentare
Nach Recherchen des ARD-Politmagazins report MÜNCHEN sind einige Mineralwasser in Deutschland deutlicher mit dem Schwermetall Uran belastet als bisher bekannt.
report MÜNCHEN liegt exklusiv eine bundesweite Erhebung von amtlichen Daten sowie zusätzlich in Auftrag gegebene Labortests der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch vor. Demnach ist von rund 430 analysierten Marken etwa jedes achte Mineralwasser bedenklich für Säuglinge, weil es den Grenzwert für Mineralwasser von 2 Mikrogramm Uran pro Liter überschreitet. Nur Mineralwasser, dessen Uran-Belastung unter diesem Grenzwert liegt, darf mit dem Aufdruck „Geeignet für die Zubereitung von Säuglingsnahrung“ werben. Doch welche und wie viele Marken über dem Grenzwert liegen, war bislang nicht bekannt, da der Uran-Gehalt nicht auf dem Etikett angegeben werden muss.
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16.06.2009 - 0 Kommentare
In seiner Werbung suggeriert McDonalds immer, dass das Fleisch von kleinen idyllischen, grünen Bauernhöfen im wunderbaren Bergland kommt – ganz lecker, ganz Transparent. Die Initiative foodwatch hat mal wieder etwas genauer hingesehen und festgestellt, dass doch ein größerer Konzern dahinter steckt, der nicht wirklich Transparent macht woher das Fleisch vom Burger Giganten McDonalds nun wirklich kommt.
15.06.2009 - 1 Kommentar

"minus 50 Prozent weniger Fett" - voll fette Sahne
Kürzlich hielt ich eine Packung “Sahne zum Kochen” der Firma Weihenstephan in der Hand. Darauf war deutlich ein Hinweis zusehen, der uns zeigen soll, dass das Produkt besonders fettarm ist: “-50% weniger Fett als Schlagsahne”. Auf den ersten Blick erstmal toll, aber da ich die Grundschule erfolgreich beendet habe fiel mir ein, dass die doppelte Negation aus dem Text “minus 50 Prozent weniger Fett” folgendendes macht: “minus 50 Prozent weniger Fett”. Das heißt dann soviel wie “die Sahne zum Kochen hat 50% mehr Fett als Schlagsahne”. Toll. Lecker. Ist das nun einfach äußerst unglücklich formuliert oder handelt es sich um eine geschickte Formulierung, um dem fettigen Sahne-Produkt ein fettarmes Äußeres zu geben?
08.06.2009 - 0 Kommentare
Die bei einigen Herstellern der Lebensmittelindustrie so unbeliebte und von Lobbyisten bereits totgesagt Nährwert-Ampel hat nun einen ersten Hersteller gefunden, der vier seiner Produkte mit diesem verbraucherfreundlichen Info-System ausstatten will: Frosta. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von foodwatch und Frosta wurden die neuen Verpackungen mit Nährwert-Ampel vorgstellt.
Dies ist ein erster großer Schritt auf dem Weg zu einer generellen Auszeichnung aller Lebensmittel mit der informativen Nährwert-Ampel.
28.05.2009 - 1 Kommentar
Kürzlich habe ich mir beim Gang durch den heimischen Supermarkt noch die von den Kindern geliebte Capri-Sonne angesehen und wegen dem sensationellen Fruchtgehalt von 12 Prozent beschlossen, dass ich meinen Kindern lieber etwas gesundes gebe. Nun hat foodwatch auf abgespeist.de das Produkt aufgegriffen und einem auseinander genommen, wieviele von den leckeren Orangen die die Verpackung zieren denn nun tatsächtlich in der Capri-Sonne ernthalten sind.
Das Ergbnis bestätigt meine Vermutung. Die Capri-Sonne besteht aus
- 14 ml Orangensaft
- 10 ml Zitronensaft
- ca. 155 ml Wasser
- 6,5 Stück Würfelzucker (!)
- Menge x an unbekannten Wunderstoffen
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27.05.2009 - 9 Kommentare
Vor einiger Zeit hatten wir über die footwatch Wahl der dreistesten Werbelügen der Lebensmittelhersteller berichtet. Mittlerweile ist die Wahl beendet und der “goldene Windbeutel 2009″ an Danone Actimel verliehen. Über 35.000 User haben über den Preis abgestimmt, fast 50% davon für Actimel.
Actimel wird als vermeintliches Wundermittel gegen Erkältungen beworben, dabei stärkt es das Immunsystem nur ähnlich gut wie ein herkömmlicher Naturjoghurt, ist aber vier Mal so teuer und doppelt so zuckrig. “Die Werbung von Danone ist ein großes probiotisches Märchen“, so foodwatch-Kampagnenleiterin Anne Markwardt. “Nicht einmal die von Danone finanzierten Studien belegen, dass Actimel vor Erkältungen schützt.“
Die anderen Produkte haben sich wie folgt platziert:
1. Platz/Goldener Windbeutel 2009: Actimel (Danone) 47,0 Prozent
2. Platz: “Biene Maja“-Kinderdrink (Bauer) 19,0 Prozent
3. Platz: Bertolli Pesto Verde (Unilever) 18,2 Prozent
4. Platz: Frucht-Tiger (Eckes-Granini) 12,5 Prozent
5. Platz: Gourmet-Genießerkuchen (Bahlsen) 3,3 Prozent

Leider weist Danone den Preis zurück und will davon nichts wissen. Ist doch alles bestens – und weiter gehts wie bisher.