Startschuß- Erster Bärlauch gesichtet!
Endlich! Beim heutigen Gang durch meinen Garten habe ich ihn entdeckt.
Der Bärlauch kommt aus dem Boden und wird in den nächsten Wochen meinen Speiseplan bereichern.
Wer jetzt in den Wald gehen will, wird ihn fnden.
Bärlauch kommt wild in fast ganz Europa und Nordasien in schattigen Auen und Auwäldern sowie besonders an Laubwaldhängen vor. Bevorzugte Waldgesellschaften sind Ahorn-, Eschen-, Eichen- oder Ulmen-Mischwälder und Buchenwälder.
Da Bärlauch sammeln immer beliebter wird, sollte der umsichtige Sammler jedoch darauf achten pro Pflanze nur ein Platt zu sammeln, damit die Bärlauchpflanze nicht zu sehr geschwächt wird und bis zum Sommer ausreichend Blüten und Samen ausbilden kann und auch jedes Jahr aufs Neue austreibt.
Jedoch ist auch Vorsicht geboten- Wer sich nicht auskennt, sollte es wie beim Pilze sammeln halten. Es kommt nur in den Korb was ich auch 100% ig kenne, denn leicht kann es zu lebensbedrohlichen Verwechlungen kommen.
Oftmals gibt es Verwechslungen mit den giftigen Maiglöckchen und der giftigen Herbstzeitlosen
Hier findet Ihr eine Gegenüberstellung des gesunden Bärlauchs – mit den giftigen Maiglöckchen – und der giftigen Herbstzeitlosen.
Gegenüberstellung der einfachsten Erkennungsmermale:
Erkennungsmerkmal Geruch:
Bärlauch: Nach Knoblauch
Maiglöckchen: Kein Knoblauchgeruch
Herbstzeitlose: Kein Knoblauchgeruch
Erkennungsmerkmal Blätter:
Bärlauch: hier sitzen die Blätter einzeln am Stängel, in Gruppen dicht beieinander. Das Blatt hat einen langen Stängel, der direkt aus dem Boden wächst
Maiglöckchen: Immer zwei Blätter am gleichen Stiel, die Blätter umfassen den Stängel
Herbstzeitlose: Mehrere Blätter an einem Stiel, die Blätter umfassen den Stängel
Viel Erfolg und Spaß beim Sammeln wünscht MrEco.
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